Das Ende der Abstinenz

Obwohl wir mitten in der Fastenzeit sind, verkünde ich hiermit das Ende der Abstinenz. Meiner Abstinenz; meiner schriftstellerischen Abstinenz, um genau zu sein. Die Anstrengungen der vergangenen Jahre haben Früchte getragen, die mir im heurigen Jahr eine fette Ernte bescheren, denn heuer erscheinen nicht weniger als vier Kriminalromane aus meiner Feder.

Die Fortsetzung der Saga

Anfang April – und es freut mich immens, das ankündigen zu dürfen – wird die Kneipenkrimi-Saga fortgesetzt, in Romanlänge und als Taschenbuch. Neuer Partner ist der oberösterreichische Verlag Federfrei, der heuer zwei Kneipenkrimis herausgeben wird und ab 2016 jedes Jahr einen weiteren.

 

Der nun erscheinende hat den Titel „Die weiße Leber“. Er handelt vom Mord an einer Kellnerin in der Wörtherseegemeinde Klein Eggen, für den Ludwig Melischnig verantwortlich gemacht wird. Als Herbert Pogatschnig, Huberts Zwillingsbruder, davon erfährt, bricht er seine Zelte in Wien ab und reist an, um Melischnig ganz im Sinne seines toten Bruders beizustehen.

 

Ihr könnt euch schon einmal den Abend des 13. April vormerken, denn da präsentiere ich den Krimi im Seeparkhotel in Klagenfurt.

Der Iron Man und der Tod

Im Juni startet mit dem „Wörtherseekrimi“ meine neue Serie im Haymon-Verlag (Innsbruck). Hauptfigur ist der Privatermittler Heinz Sablatnig, der in erster Linie für die Versicherungsgesellschaft Fiducia arbeitet. Im Debütroman soll Sablatnig einen Iron-Man-Teilnehmer überwachen, der einige Gemeinsamkeiten mit zwei Männern teilt, die in den vergangenen beiden Jahren beim Iron Man verstorben sind – an Herzversagen infolge der Anstrengung. Obwohl sein Schützling ein Profisportler in bester Verfassung ist, stirbt auch er während des Rennens.

Bauern ermitteln

Im September bringt der Emons-Verlag (Köln) meinen „Krappfeld-Krimi“ heraus. Hier versetzt das Verschwinden der Jungbäuerin Johanna das winzige Tal „Boden“ nahe Kappel in Aufruhr. Wie sich herausstellt, war Johanna einem Komplott auf der Spur, das zum Ziel hat, eine Zuchtanstalt für gentechnisch veränderte Pflanzen in Boden zu errichten. Doch dann verschwindet auch der Manager dieses Projekts und er bleibt beileibe nicht der letzte.

Die Fortsetzung der Saga, Klappe, die Zweite

Ende November, rechtzeitig zum Kärntner Krimifestival, kommt der nächste Kneipenkrimi mit dem Titel: „Deserteure“ in die Buchhandlungen. Pogatschnig sucht darin nach ehemaligen UNO-Soldaten, die vor zwanzig Jahren unter mysteriösen Umständen am Golan verschwanden und seither als vermisst gelten. Der Grund für die Suche ist, dass einer der Vier von einem Zeitzeugen erkannt wird, als sein Foto nach einem Verkehrsunfall in der Zeitung erscheint. Offenbar hat er die ganze Zeit über unter falschem Namen in Österreich gelebt.

Wie ihr seht, liebe Freunde, gibt’s bald jede Menge zu lesen. Hintergründe zu den einzelnen Romanen erfahrt ihr etappenweise in diesem Blog. Ich hoffe, ihr freut euch genauso wie ich auf die kommenden Monate.

 

Euer Roland Zingerle

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